Umzug in den neuen Hotel-Bungalow
Im neuen Hotelbungalow erwartet uns wieder ein hartes Hotelbett
in der Traumkulisse dieses Inseltraums / Albtraums.
Das Wechselbad der Gefühle könnte nicht größer
sein: Alles ist stimmig von ursprünglich anmutenden
Vasen mit Handfläche-großen Feuerbaumblüten, die
extra mit einer langen Stange vom leuchtend rot
blühenden Baum geholt wurden, nette Hotelangestellte
und Kellnerinnen im Hotelrestaurant, eine
Gärtnercrew, die jedes herab gefallene Blatt vom
Rasen oder Strand aufsammelt, superleckeres Essen -
Thai-Küchen-Stil natürlich - und dann unsere
schmerzenden Knie und und... soll man, kann man da
abreisen? Wir denken nach, am Pool die Lösung:
Aufleger ... und sie sind weich. Alles in Butter, noch
ein paar mal zum Internet hinüberschippern, damit das
Geschäft nicht leidet.
Auf der Insel gibt es nichts:
keine Postkarten, keine Briefmarken, keine Läden,
keine Strandhändler, nur das Kreischen der Zikkaden.
Das sich übrigens ganz anders anhört, wenn man eine
Nacht auf einem weichen Pool-Liegen-Aufleger geruht
hat und einem am Morgen danach die frohe Botschaft
mitgeteilt wird, dass das Internet heute wieder
funktionieren wird.
Der erste Tag im Pool, ein fast verträumter Pool
Und was für einer. Der Pool hat meergrüne
Fliesen und schimmert daher grün zwischen Palmen und
Bougainvillea-Büschen, die in voller Blüte stehen.
Das Wasser ist angenehm warm. Kein Erschrecken oder
Baucheinkneifen. Nur Abtauchen und Träumen. Hin und
wieder flattern tropische Schmetterlinge oder Libellen
über den Pool. Und wenn das Wasser ruhig ist, spiegelt
sich eine Fächerpalme mit ihren farbigen Stilen im
Pool. Fast glaubt man, eine geheimnisvolle Lagune für
sich entdeckt zu haben. Wir sind schließlich die
einzigen Badegäste, überhaupt die einzigen Urlauber hier auf der Insel.
Lucky, der Hotelhund
Ist man mit sich im Reinen strebt alles Gute auf einen zu, so oder so ähnlich lautet ein altes chinesisches Sprichwort.
Und hier stebt gerade Lucky auf uns zu. Lucky ist der
Hund des Hotelmanagers. Aber Lucky hat heute
Langeweile und wir offenbar nichts zu tun. Also gehen
wir mit Lucky am Strand spazieren. Lucky sollte
eigentlich Michelangelo heißen, denn der lebte
zeitlebens nach dem Rat seines Vaters "Bade dich
nie". OK Lucky war ein wenig Wasser-scheu. Selbst
vor winzigen Wellen floh er und ging parallel zu uns
durchs Gras. Dabei hechelte Lucky unter seinem langen
rotbraunem Flauschfell. Stöckchenwerfen fiel bei 35
Grad somit eher flach.
Hier bitte weiterlesen: Thailand Teil 5 >>
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