Thailands grüne Mangrovenwälder aus dem Flugzeug gesehen
Beim Flug von Bangkok nach Phuket überflogen wir
die Bucht von Bangkok, dann weiter übers Meer, immer entlang der
östlichen Küstenlinie Thailands. Kalksteinfelsen erhoben sich aus grünen Wäldern, wie
zu schmale Tortenstückchen, die fast umzustürzen
drohen. Später schloss sich eine Sumpflandschaft an.
Durch die moosgrünen Mangrovenwälder schlängelten
sich Flussläufe, die sich überkreuzten, aufeinander
zustrebten oder sich wieder verloren. Einige davon
schmal, fast schon wieder verlandet. Sie formten
kunstvolle Schlängellinien, die sich nur aus der Luft
zeigen. Wir ließen die Mangrovenwälder hinter,
besser gesagt unter uns.
Der James Bond Felsen unter der Tragfläche?
Plötzlich erhoben sich zahlreich bizarr geformte, mitunter Keulenförmige Felseninseln
aus dem Wasser. War das der James Bond Felsen da
unten? Bald tauchten thailändische Schrimpfarmen auf. Wasserräder
wirbelten Sauerstoffbläschen unter. Das Meerwasser
war von mündenden Flüssen und Bächen rotbraun
eingefärbt. Wie Schleier im Wind zogen die Mineralien
ihre Spuren durch die milchig blaue See, den Golf von
Thailand. Das Flugzeug schwenkte landeinwärts und begann mit dem Sinkflug.
Flughafen Phuket
Der Flughafen Phuket erwartete uns mit Schwüle. Kaum näherte
man sich den Türen, fühlte man die schwere feuchte
Luft der Urlaubsinsel Phuket. Außen blühende Bäume,
Taxifahrer, Werbeprospektverteiler, Kofferträger und
Vertreter zahlreicher Reiseveranstalter. Busse, Autos,
Taxis. Die Temperatur schien sekündlich zu steigen.
Phuket, Thailand, 9 Uhr morgens: 32 Grad. Unser
Taxifahrer für den Transfer zum Hotel hält ein
Schild hoch. Jetzt geht es klimatisiert weiter.
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