Reisegruppen, darunter viele Asiaten mit Schirmchen, hier müssen wir richtig sein. Die Ruinen von Pompeji haben eigenen Zuganschluß, breite Straßen und ausreichend Parkplätze. Ehrlich gesagt ist es der hübscheste Parkplatz, den ich bisher gesehen habe. Mandarinen- und Zitronenbäumchen spenden Schatten. Die Toiletten sind kostenlos und tiptop. Sogar Duschen stehen bereit. Er gehört zum Zeus-Campingplatz, natürlich gibt es auch gute Hotels in Pompeji, die direkt am Eingang Marina, dem antiken Stadttor vom Pompeji, italienisch Pompei, liegen.
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In Pompeji kann man direkt an den Ruinen übernachten. Hotels in Pompeji haben direkten Blick auf die Ausgrabungen. Eines der Hotels in Pompeji liegt an der Porta Marina, wo Rundgänge durch das antike Pompeji beginnen. Die Hotelpreise sind gehoben. Für Kulturrreisende gibt es Pauschalangebote, wobei Übernachtungen auf Ischia oder an der nahen Amalfi-Küste im Rahmen einer Rundreise angeboten werden. Eine preiswerte Übernachtungsalternative zu den Hotels bieten die drei Campingplätze von Pompeji in unmittelbarer Umgebung der Ausgrabungsstätte.
Der Eintrittspreis für Pompeji beträgt 11 € pro Nase. Wir folgen den Menschenmassen durch ein Stadttor. Das ist Pompeji, wie vor 2000 Jahren. Wir schließen uns einem geführten Rundgang durch Pompeji für eine amerikanische Reisegruppe an. Alle Straßen führen von Süd nach West und von Nord nach Süd. Am Stadttor Maritima befinden sich Läden und antike Gaststätten. Große Tonkrüge sind in Tresen eingelassen, damit die Getränke kühl bleiben. Es wurde Wein, Wasser und Honig gemischt. Das Lieblingsgetränk der Pompejianer. In gewisser Weise waren diese Gaststätten die Fast food Raststätten der Antike. Mit Parkplatz für die Pferdestärken. Ein Römisches Haus ist noch heute als vornehmer Wohnsitz zu erkennen, Es besteht aus einem Eingang. Rechts und links davon zwei Läden zur Straße. Nach dem Eingang folgt der Garten mit einem Brunnen und dann Treppenstufen und viele Säulen. Sie trugen das zweite Geschoß, in dem die Sklaven wohnten. Ein Blick zum Venustempel von Pompeji. Nach einem Erdbeben hatte man eine Säule neu errichtet, als die Naturgewalt das Schicksal Pompejis entgültig besiegelte.
In Pompeji legte man zwar viel Wert auf Säulen. Einige im Forum von Pompeji sollen 14 Meter hoch gewesen sein. Doch Marmor war teuer. Daher eine preiswerte Alternative: Säulen aus Backstein. In der Mitte ein runder scheibenförmiger Stein, außen wie Fischschuppen geformte Backsteine. Diese Säulen wurden verputzt und mit Marmorstaub bestrichen, so dass sie wie echte Marmorsteinsäulen aussahen. Also nichts als Fakes im antiken Pompeji!
Es ist heiß in Pompeji. Unsere Reisegruppe geht weiter über das Pflaster von Pompeji, das weltberühmt ist. Pompejis Straßen sind von den Wagen der Händler und Reisenden der Antike ausgefahren. An den öffentlichen Brunnen sieht man die Dellen, hier haben sich die Pompejianer beim Trinken abgestützt. Trittsteine, die sich aus dem Pflaster der Ausgrabungsstätte erheben, sorgten für trockene Füße auch bei Regenwetter. Man hatte im alten Pompeji Sinn für Komfort. Bordsteine mit Löchern waren Parkplätze für die Pferde. Überhaupt sollen die Gehsteige eine Erfindung der genialen Pompejianer sein, behauptet Vincente, unser italienischer Reiseführer voller Stolz.
Im Tempel des Apollo, des Jupiter und der Medusa wurden Opfer dargebracht, um das Orakel zu befragen. Damals wurden Tiere geopfert. Sie mußten jedoch mit ihrem Schicksal einverstanden sein. Dazu wurde die Stirn mit einer Flüssigkeit betrichen, damit sich das Tier den Kopf reibt, was als Zustimmung gewertet wurde. Bronzestatuen, Badehäuser mit Fresken und Reliefs.
Dann ein Gewölbe mit Glasvitrinen: ausgegossene Körper der unglücklichen Pompejianer. Bürger und Sklaven. Schrecklich real. Sie hatten unsere Größe. Waren werden zu dick noch zu dünn. Jede Falte des Gewands hat der Gipsabdruck der Hohlräume in der Vesuv-Asche erhalten. Man erkennt sogar, dass der Sklave kniebedeckende Hosen trug. Das Areal der Ausgrabungen von Pompeji ist riesig. Es gab sogar Fußgängerzonen.
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2 Stunden dauerte der geführte Rundgang durch das antike Pompeji. Und doch haben wir nur einen Bruchteil gesehen. Das Areal ist riesig.
Das waren also die Ruinen von Pompeji. Ob es noch mehr zu erforschen gibt? Seit 200 Jahren graben Archäologen in Pompeji. Wer eine antike Vase möchte, findet Kopien in allen Größen und Preisgruppen bei den Straßenhändlern.
Wenn mich nicht alles täuscht, waren die Häuserwände Pompejis aus dunkelgrauem Vulkangestein. Vulkangestein vom Vesuv. Der Berg hat es gegeben, der Berg hat es genommen. Nach Verlassen der Ruinen von Pompeji sind wir außerhalb der Stadtmauer, hier sind Thermen, die erst in den 1990er Jahren entdeckt wurden.
An der Straße die Neuzeit, Souvenirläden, Restaurants und Hotels in Pompeji.
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