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Deutsch > Englisch: Buch zum Thema Aktienoptionen, 73.407 Wörter
Thema: Aktienoptionen
Umfang: 395 Seiten bzw. 73.407 Wörter
Fertigstellungstermin: flexibel
Beispieltext:
VII. Einleitung
Die strategische Ausrichtung international operierender Unternehmen und Finanzmärkte unter Ausnutzung länderspezifischer Kosten- und Standortvorteile führt zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und ist heute allgemein unter dem Begriff Globalisierung bekannt.
Aufgrund dieser zunehmenden Verflechtung der Güter- und Kapitalmärkte spielt der Kampf um geeignete Führungskräfte eine immer stärker werdende Rolle. Es gilt, diese Führungskräfte intensiv an das Unternehmen zu binden.
Alfred Rappaport prägte in diesem Zusammenhang den Shareholdervalue-Ansatz. Damit gewann die Implementierung neuer leistungsbezogener Vergütungsformen durch die Beteiligung von Arbeitnehmern sowie Führungskräften im Unternehmen neue Bedeutung.
In dieser Arbeit wird das Vergütungsinstrument Stock Options vorgestellt.
Die Gewährung von Stock Options hat in den Vereinigten Staaten von Amerika eine lange Tradition. Dort wurden bereits Anfang der 20er Jahre langfristige, wertorientierte und erfolgsabhängige Aktienoptionen verwendet. In Großbritannien und Frankreich sind Stock Options seit längerem weit verbreitet, wohingegen diese in Deutschland erst seit Anfang der 90er Jahre an wirtschaftlicher Relevanz gewinnen.
Ziel und Motiv dieser Entlohnungsform bei Großunternehmen ist dabei die Verringerung der Prinzipal-Agent-Problematik zwischen Anteilseignern und Management. Die Arbeitnehmer sollen motiviert werden, ihr Handeln für das Unternehmen maßgeblich am dauerhaften Erfolg und einer damit einhergehenden Aktienkurs- und Wertsteigerung des Unternehmens zu orientieren, in dem sie unmittelbar an dieser Steigerung über die Stock Options partizipieren.
Neugegründete und finanzschwache Unternehmen nutzen diese Form der Entlohnung, um Führungskräfte zu akquirieren, ohne hohe Personalkosten aufwenden zu müssen.
Im Rahmen dieser Dissertation wird versucht, das Gesamtgebäude der Stock Options in allen interdisziplinär tangierenden Bereichen zu erklären. So werden zunächst einmal der Begriff Stock Options, seine engsten Ausprägungsformen und die Ausgabemotive analysiert. Daneben werden die aktienrechtliche Zulässigkeit in Deutschland nach Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) analysiert sowie die Grundsatzfragen zur Bewertung derartiger Optionen erläutert.
Anschließend geht es um die Frage der Bilanzierung von Stock Options, ein derzeit auf internationaler Ebene sehr kontrovers diskutiertes Thema. Aufgrund der Einführung des befreienden Konzernabschlusses gemäß § 292a HGB durch das KapAEG ist auch für deutsche börsennotierte Kapitalgesellschaften die Aufstellung eines anerkannten Jahresabschlusses nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (US-GAAP, IAS) erleichtert worden. Daher ist es für das Gesamtverständnis erforderlich, das deutsche HGB mit den US-GAAP und den IAS/IFRS in gebotener Ausführlichkeit zu vergleichen.
Um die Themenstellung praxisnah auszukleiden, werden die Aktienoptionsprogramme dreier namhafter deutscher Großunternehmen hinsichtlich der Ausgestaltung und Auswirkung auf den Jahresabschluss näher vorgestellt.
Ergänzend dazu folgt ein Ausblick auf die getätigten Bemühungen des „Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V.“, welches an der Generierung verbindlicher Normen zur Bilanzierung von Aktienoptionsplänen und ähnlichen Entlohnungsformen in Deutschland arbeitete. In Anlehnung daran verabschiedete das International Accounting Standards Board einen gültigen Standard für Share-Based-Payments, den sog. IFRS 2.
Ein weiteres zentrales Kapitel ist der Frage der Besteuerung gewidmet. Auf Seiten der Begünstigten wird geklärt, welcher Einkunftsart Vorteile aus der Gewährung von Stock Options zuzurechnen sind, wann der Vorteil dem steuerlichen Zugriff unterliegen sollte und welche Tarifvorschriften hier im Rahmen der Besteuerung in Frage kommen. Auf Seiten des optionsgewährenden Unternehmens werden – wiederum in Abhängigkeit der einzelnen Ausgabevarianten – die jeweiligen körperschaftsteuerlichen Folgen der Optionsgewährung dargestellt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, welche steuerlichen Folgen sich aus der Auflage eines Aktienoptionsplans für die Altaktionäre ergeben.
Last but not least geht es bei der Begebung von Stock Options auch um die arbeitsrechtliche Komponente. Hier müssen Elemente der Mitbestimmung und der Betriebsverfassung bei der Ausgabe von Stock Options ordnungsgemäß Eingang finden. Behandelt werden vor allem individual- und kollektivrechtliche Fragestellungen.
Resümierend erfolgt zum Abschluss eine kritische Würdigung mit einer derzeitigen Stärken-Schwächen-Analyse. Systematisch schlussfolgernd erlaubt sich der Autor persönliche Empfehlungen auszusprechen und eine subjektive Prognose der weiteren Entwicklung im Spannungsfeld der Stock Options abzugeben.
Das beinhaltete umfangreiche Literaturverzeichnis ermöglicht dem interessierten Leser den schnellen Zugang zu generellen, weiteren und tieferen Fragestellungen des Themas. Spezielle Begriffe werden darüber hinaus im ausführlichen Begriffsglossar erläutert. Mit Hilfe des vorhandenen Stichwortverzeichnisses ist ein schnelles Nachschlagen möglich.
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