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Deutsch > Englisch: Mystery-Thriller, 130800 Wörter

Mystery Thriller
130'800 Wörter
Fertigstellung: ca. Frühling 2012 (falls langsamer deutlich günstiger: auch später möglich).

Beispieltext:
ERSTES KAPITEL


Hope Bay, Jamaika, 12. August 2009, 14.22 Uhr

In vollkommener Einsamkeit schwebte der Taucher in einer faszinierenden, fremdartigen Welt – einem zeitlosen Universum der Stille. Um ihn herum erstreckte sich die zwielichtige, von lautlosem Leben erfüllte Unendlichkeit des Karibischen Meeres. Desmond warf einen Blick auf den Tiefenmesser an seinem Handgelenk.
Zweiundvierzig Meter.
In der dämmrigen Tiefe war nichts zu hören außer seinem eigenen Atem, der in kleinen, aufwärts steigenden Luftblasen vor seiner Taucherbrille empor perlte. Für die Kreaturen dieser namenlosen Welt war Desmond der Fremde, so andersartig wie ein Außerirdischer. Die Fremdartigkeit dieses Unterwasserreichs wahr ihm willkommen, eine Dimension der Stille, in der er es beinahe schaffte, den Gedanken und Emotionen zu entfliehen, die ihn seit so langem beschäftigt hatten. Beinahe.
Mit ruhigen Flossenschlägen glitt er durch das Reich des Schweigens.
Wie immer erzeugte die Schwerelosigkeit des Tauchens auch diesmal in ihm jene Mischung von meditativer Achtsamkeit und atemloser Erwartung. Es war, als hätte er das vertraute Leben auf dem Festland weit, weit hinter sich gelassen, und das war gut. Seit der Scheidung vor knapp einem Jahr hatte sich eine lähmende Trostlosigkeit in sein Leben geschlichen, und all sein psychologisches Wissen half ihm nicht, den grauen Schleier in seinem Gemüt zu vertreiben. Die unendliche Weite des Meeres aber war für ihn wie eine den Schmerz betäubende Droge, ein exotisches und doch wirksames Mittel gegen das stetig zunehmende Gefühl der Sinnlosigkeit. Ihm war durchaus bewusst, dass es Irrsinn war, den Tauchgang allein durchzuführen. Doch das Bedürfnis nach dieser völligen Abgeschiedenheit war heute einfach unwiderstehlich gewesen, eine Versuchung, ein Nervenkitzel, der ihn von seinem Trübsinn ablenkte.
Erstaunt bemerkte Desmond, dass er sich, ganz in Gedanken verloren, weit von dem Korallenriff entfernt hatte, das ihm als Wegweiser diente. Er drehte sich um, um zum Riff zurückzuschwimmen – und erstarrte. Wie ein plötzlicher Temperatursturz im Wasser war es über ihn gekommen... das unheimliche Empfinden, beobachtet zu werden. Alarmiert schaute Desmond sich um, jede ruckartige Bewegung vermeidend.
Ein stattlicher Zackenbarsch schwamm mit missbilligender Miene an ihm vorbei. Eine blasse, wahrscheinlich tote Qualle schwebte wenige Meter neben ihm. Ansonsten fand sich im vom Plankton getrübten Wasser kein Zeichen von Leben. Und doch schlug sein Instinkt Alarm.
Etwas belauert mich!
Desmond verharrte waagrecht im Wasser schwebend und achtete auf etwaige Veränderungen. Langsam, unendlich langsam, drehte er sich in eine aufrechte Position, um sich besser um die eigene Achse bewegen zu können. Da war etwas! Aus dem Augenwinkel sah er einen Schatten.
Einen riesigen Schatten.
Seine Muskeln spannten sich an. Seine Augen suchten die schemenhafte Gestalt, die sich wie absichtlich außerhalb seines Gesichtsfelds bewegte. Während einiger Sekunden war da wieder nichts als das hohle Rauschen seines Atems, das diesige Zwielicht der Tiefe – und dann sah er ihn.
Der Hammerhai war ein Koloss. Wie ein Dämon stieg das graue Tier aus dem Abgrund des Ozeans. Ein grotesker Kopf, ein stromlinienförmiger Riesenleib. Angst ergriff Desmond. Das harte Pochen in seiner Brust erfüllte die Totenstille um ihn herum unvermittelt mit einem alarmierenden Rhythmus.
Ruhig durchatmen. Das ist nicht dein erster Hai.
Er kannte sich mit den Kreaturen des Meeres gut genug aus, um zu wissen, dass dieser Hai von der Größe her ein harmloser Walhai hätte sein müssen. Doch der hammerförmige Kopf ließ keinen Zweifel, dass es sich hier um alles andere als einen harmlosen Planktonfresser handelte.
Eine Mutation, dachte Desmond mit atemloser Anspannung. Diese Bestie ist mindestens zwölf Meter lang!

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