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Deutsch > Englisch: Belletristik - Roman/ Abenteuergeschichte, 41.448 Wörter

Belletristik - Roman/ Abenteuergeschichte mit Infotexten um das Thema "Krieg"
41.448 Wörter
Termin nach Vereinbarung/Preis je nach Termin?/eilt nicht
Wichtig: Der Schreibstil soll ins Englische übernommen werden.

Beispieltext:
Kapitel 1

Frage: „Warum gibt es Krieg?“
Antwort: „Das ist nunmal so!“
Basta! Weitere Fragen werden nicht geduldet.
„Hör auf damit, Anna-Maria. Krieg muss sein!“
Den Menschen um mich herum scheint es nichts auszumachen.
Aber ich will nicht hören! Ich will weiter fragen.
Berichte über Waffentechnik auf einem Nachrichtensender haben mich zu dieser Frage veranlasst.
„Punktgenau! Diese Lenkraketen. Angriffstechnik in der Neuzeit. Elektronische Kriegsführung!“
Man kann heute genau sagen, wie viele Menschen auf diese Weise sterben werden. Da ein paar Dutzend, dort ein paar Hundert, und über die Jahre gezählt, auch Tausende.
Macht nichts. Wir sind fast sieben Milliarden. Da fallen die paar Toten gar nicht auf. Daran ist „Mensch“ ja gewohnt.
Denn merke:
„Kriege hat es schon immer gegeben.“

Mein Mann Ludwig meint, beim Krieg gehe es nur ums Geld. Er spricht von der Waffenindustrie und den sonstigen Geiern, die sich von Leichen ernähren. Der Krieg bringe gute Geschäfte, mache dicke Bankkonten für Leute, die sich einen Dreck darum scheren, wie sie zu so viel Geld gekommen sind.
Meiner Meinung nach ist das nicht normal.
Aber Ludwig antwortet: „Du bist nicht normal, wenn du diese Tatsachen nicht akzeptierst.“
Nach Auffassung meines Mannes bin ich abnorm. Also ich finde das unerhört und höre mich weiter um.
„Das ist Mord!“, sage ich zu meinem Nachbarn.
Krieg, so meint er, sei kein Mord. Das sei ja eine ganz andere Situation. Da gehe es schließlich um höhere Dinge wie Vaterland und Fahne. Er erzählt mir noch eine Menge anderen Quatsch, den ich nicht hören will. Ich gebe auf. Der ist auch nicht davon zu überzeugen, dass man gegen den Krieg sein muss.
Nun habe ich Kopfschmerzen bekommen und gehe zu meinem Hausarzt. Nachdem er mich untersucht und ausgefragt hat, hält er mir einen netten Vortrag. Denn seiner Meinung nach sei der Krieg eine Folge des menschlichen Testosteronspiegels. Ja, es wären die Hormone, die uns zum Töten treiben. Wir Menschen würden uns seit Urzeiten bekriegen. Ginge gar nicht anders, wir seien darauf programmiert. Die Menschen müssten sich gegenseitig abzuschlachten. Jeder, der dagegen sei, der spinne. Oder habe zu wenig Testosteron.
Aha. Der Doktor muss es ja schließlich wissen. Er hat studiert. Und er hat sich mit dem Krieg abgefunden.
Mit herablassendem Lächeln erklärt er mir, das Testosteron diene dazu, sich verteidigen zu können. Man(n) brauche Aggression. Ohne Aggression sei man schutzlos, wehrlos.
Genauso fühle ich mich: wehrlos, testosteronlos.
Der Arzt nickt so heftig, dass ihm seine randlose Brille von der Nase fällt.
„Sie sind eben eine Frau. Frauen haben sehr wenig Testosteron. Dafür mehr Östrogen.“
Der Vortrag wird fortgesetzt über den Sinn der Hormone, Fortpflanzung, den Erhalt der Spezies und so weiter.
Während ich nach Hause gehe, denke ich darüber nach, wie Aggression die Spezies erhalten kann. Erhält es tatsächlich die menschliche Rasse, wenn Menschen sich gegenseitig umbringen? Man kann viele Gründe dafür finden, mit Raketen auf unbekannte Leute zu schießen, die einem noch nie etwas getan haben. Ob die Soldaten aber an den Erhalt der Spezies denken, bezweifle ich doch sehr. Sie befolgen Befehle und hinterfragen diese nicht.
Daheim angekommen, widme ich mich meinen täglichen Pflichten. Es sind so triviale Dinge wie das Bad sauber machen, die Wäsche waschen, bügeln. Alles sehr wichtig. Aber eben nur sekundär wichtig. Den Erhalt der Spezies zu erhalten, gelingt mir nach dem, was ich gehört habe erreiche ich, also nur, wenn ich mir eine schöne große Kanone zulege und das Haus meines Nachbarn in Schutt und Asche bombe. Der muss dann natürlich sterben. Doch das macht er sicher gerne. Es geht um Geld, Vaterlandsliebe und um das Überleben der Menschheit.

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