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Deutsch > Englisch: Treatment (Vorstufe zum Drehbuch) für einen Spielfilm, 65.688 Zeichen
Es handelt sich um ein Treatment (Vorstufe zum Drehbuch) für einen Spielfilm, mit dem ich mich bei Produzenten bewerben möchte.
Umfang: 65.688 Zeichen mit Leerzeichen
Gewünschter Termin: So schnell wie möglich
Beispieltext:
1. Das herrschaftliche Haus
(Musik)
1A. Antonias Zimmer. Antonia steht in ihrem Zimmer. Sie sieht sehr traurig aus, ihr Blick richtet sich auf ein Geschenk, das auf ihrem Bett liegt. In Zeitlupenbewegungen packt sie das Geschenk aus. Es ist ein weißes Kleid.
Sie zieht es an und stellt sich vor einen großen Spiegel. Sie krempelt die zu langen Ärmel hoch.
1B. Oberer Flur/Eingangsbereich Erdgeschoss. Antonia tritt aus ihrem Zimmer. Eine breite Treppe führt ins Erdgeschoss. Unten steht Adam, ernst, schwarz gekleidet. Antonia geht sehr langsam die Treppe herab.
Als sie unten angekommen ist, macht Adam eine Handbewegung. Antonia dreht sich langsam um sich selbst.
Adam nickt zustimmend.
Die große Eingangstür öffnet sich. Draußen ist es gleißend hell.
Adam und Antonia verlassen das Haus. Nebeneinander. Berührungslos.
2. Friedhof
Am Grab von Antonias jung verstorbener Mutter. Der Pfarrer spricht. Plötzlich packt Adam Antonias Hand und drückt sie fest. Wolken ballen sich zusammen. Der Pfarrer sagt „Amen“. Es beginnt zu regnen. Antonia hebt den Kopf und trinkt.
Adam lässt Antonia los, wirft Erde auf den Sarg.
Als Antonia an der Reihe ist und herunter schaut, sieht sie einen dreckigen, zerfetzen, riesigen Engelflügel. Sie wirft Erde ins Grab. Der Flügel zuckt.
(Musik aus.)
3. Das herrschaftliche Haus
3A. Eingangsbereich. Adam und Antonia kommen zurück in das Haus. Stille. Adam lässt Antonia stehen, lockert die Krawatte, steigt die Treppe hoch. Er fragt, ohne sich umzudrehen, ob sie ein Bad nehmen wolle, es könne ihr helfen, sich zu entspannen. Sie schüttelt den Kopf.
Sie steht allein dort.
Sie geht ein paar Schritte, die Absätze ihrer Schuhe klingen ungewöhnlich laut. Sie zieht die Schuhe aus, betritt auf Zehenspitzen…
3B…die große Küche. Sie reißt die Schranktür auf, nimmt ein großes Glas, hält es unter den Wasserhahn, trinkt, füllt es erneut, trinkt gierig, füllt das Glas, trinkt, Wasser rinnt an ihrem Kinn herunter.
Plötzlich die Stimme Adams (Off), die sagt, sie solle sich setzen.
Vor Schreck lässt Antonia das Glas fallen.
Antonia tritt in eine Scherbe, auf ihrem weißen Strumpf färbt sich ein roter Fleck.
Sie setzt sich auf ihren Platz. Adam sagt, dass er möchte, dass sie ab sofort auf dem Platz der Mutter sitze. Antonia gehorcht.
Er betrachtet sie schweigend. Sein Gesichtsausdruck wird weicher, freundlicher, er lächelt leicht und legt einen Finger unter Antonias Kinn, hebt ihren Kopf. Er zitiert: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Er streichelt ihr sanft über die Wange, steht auf, schenkt sich einen Whiskey ein und verlässt die Küche mit der Aufforderung, sie solle die Scherben wegkehren.
4. Montage: Antonias Zimmer/Landschaft
4A. Antonias Zimmer. Antonia liegt in ihrem Bett. Sie starrt aus dem Fenster, es regnet noch immer.
4B. Landschaft. Adam reitet im Galopp über die Felder. Er malträtiert sein Pferd. Gibt ihm die Sporen, reißt ihm im Maul.
4C. Antonias Zimmer. Sie schläft ein, das Prasseln des Regens begleitet sie in den Schlaf.
Es wird langsam dunkel.
5. Traumsequenz: Haus
5A. Antonias Zimmer. Antonia steht auf, auf ihrem weißen Strumpf ist ein roter Fleck in der Form einer Krone. Sie nimmt die Schuhe in die Hand, schleicht die Treppe herunter und verlässt das Haus.
6. Traumsequenz: Friedhof
Die Erde ist vom Regen so aufgeweicht, dass alle Särge offen liegen, wie Boote auf einem dunklen See. Der Schlamm reicht Antonia bis zu den Knien. Um vorwärts zu gelangen, muss sie gehen wie ein Storch, sie verliert ihre Schuhe in dem Morast.
Die Toten trommeln gegen die Sargdeckel und sie flehen unablässig, Antonia möge ihnen heraus helfen.
Antonia ruft leise und verängstigt nach ihrer Mutter.
Plötzlich ein lautes Flattern direkt über ihr: etwas Krallenhaftes streift ihren Kopf, sie bleibt wie erstarrt stehen, traut sich kaum, hoch zu schauen. Als sie es wagt, da blickt sie einem der Engel ins entsetzliche, fratzenhafte Gesicht. Seine riesigen Flügel gleichen denen einer Fledermaus, seine Eckzähne funkeln im Licht des Mondes, aus seinem großen Maul rinnt eine gelblichbraune Schliere,
darin das Gewimmel von Larven und Würmern, seine Augen sind blutunterlaufen. Ob sie für den Regen verantwortlich sei, herrscht er sie an.
Antonia beteuert, dass sie nichts für den Regen kann.
Der Engel bezichtigt sie brüllend der Lüge.
Weitere Engel kommen hinzu. Sie umkreisen Antonia laut flatternd, fauchend.
Antonia schwört, sie sei nicht verantwortlich.
Da sprechen die Engel im Ton kleiner quengelnder Kinder: Wir haben Hunger. Wir haben Durst. Wir trinken keinen Regen. Wir wollen Blut.
Antonia ist den Tränen nah.
Die Engel beginnen zu singen, aus ihren abscheulichen Fratzen dringt niedlicher Kindergesang. Antonia hält sich die Ohren zu.
Language pair(s)
German
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