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Deutsch > Englisch (US): Jugendbuch/Fantasy, 360 Manuskriptseiten

Hallo!

Folgendes soll übersetzt werden:

Jugendbuch/Fantasy
Deutsch ins Englische/Amerikanische

ca. 360 Manuskriptseiten

Fertigstellung nach Absprache.

Schöne Grüße

Beispieltext:
Leseprobe:
Der kühle Wind erfasste seinen Morgenmantel und ließ ihn erschauern. Lange würde er sich nicht hier draußen aufhalten können. Die Nächte waren zu dieser Jahreszeit schon recht kalt und Reisende berichteten bereits über den ersten Schnee in den Bergen. Er wollte nur einen flüchtigen Blick auf das einfache Haus direkt am Eingang der Burgruine werfen. Dieses alte Haus, mit seinem seltsam angeordneten Fachwerk, mit seinen schiefen Fenstern und mit einer noch schieferen Tür, dort, wo schon lange keiner mehr wohnte und niemand gerne hinschaute, weil der Garten mit den Jahren verwilderte. Dieses Haus würde er, Henricus Böck, nun mit neuem Leben füllen, mit einer Familie, die ihm sehr am Herzen lag. Und er würde es so aussehen lassen, dass diese Idee von ihm persönlich erarbeitet und entschieden worden war. Eine kleine Feierstunde wollte er für Lohmis auf die Beine stellen. Alle sollten anwesend sein, wenn er ihn zum Schließer der Burg ernennen würde.

Henricus klappte den Mantelkragen hoch, eilte zum Gartentor und trat auf den Weg, der in einer leichten Steigung zur Burgruine führte. Das Kopfsteinpflaster glänzte schwarz wie Schuhcreme im Schein des prallen Mondes, als er nach einigen schnellen Schritten vor dem alten Haus stand. Er musste sich eingestehen, dass er es schon lange nicht mehr betrachtet hatte, obwohl er nur wenige Fuß entfernt wohnte. Jetzt, im Licht des Mondes, wirkte das Gemäuer noch heruntergekommener, stärker verfallen, als in seiner Erinnerung. Lohmis würde es schon schaffen, dieses Haus im Laufe der Zeit wieder herzurichten. Innerlich freute er sich schon auf den Tag, an dem der verwilderte Garten wieder in voller Blüte stehen würde, das Haus gestrichen und der Rasen gepflegt war.

Zufrieden mit sich selbst warf Henricus einen letzten Blick auf das Haus und wandte sich zum Gehen. In diesem Augenblick bemerkte er mit Unbehagen, dass der Mond sich hinter eine dicke Wolkendecke verzog und den Burgweg in solch eine tiefe Schwärze tauchte, wie es Henricus selbst noch nie erfahren hatte. Sein Schritt stockte. Kein Lichtschein verriet ihm den rettenden Eingang zu seinem Haus. Er riss die Augen weit auf, konnte aber rein gar nichts sehen. Nur einen Steinwurf entfernt, ungefähr dort, wo er die Gartentür vermutete, stand etwas und beobachtete ihn. Henricus war sich da absolut sicher. Irgendjemand durchbohrte ihn gerade mit seinen Blicken, jemand, dem die Dunkelheit nichts anhaben konnte, jemand, der selbst bei totaler Finsternis sehend war.
Nervös nestelte Henricus an seinem hochgeschlagenen Kragen ...


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