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Deutsch > Englisch: Buch zum Thema Glück, 135 A5-Seiten

Verhältnis zwischen Menschen, Wege zu Glück und Zufriedenheit mit vielen Beispiele.

Titel des Buches: Glück für mich? Aber ja doch!

Buch (DIN A5) 135 Seiten

Beispieltext:
Partnerschaft
Als ich damals nach meiner Scheidung ganz down war und auch viel Alkohol nicht mehr half, wollte ich möglichst genau wissen, was mir im Leben wichtig ist.
Für mich war es das Wesentlichste, dass ich mir ohne schlechtes Gewissen immer in die Augen sehen und mir selbst treu bleiben konnte. Ich wollte mich also nicht mit Notlügen vor mir selbst rechtfertigen, die mir vielleicht im Moment helfen könnten, mich aber schließlich nur unzufrieden machen würden. Ich wollte mich positiv entwickeln, und darunter verstand ich alles, was ich gern erleben wollte und an das ich später einmal vermutlich mit Freude zurückdenken würde, also alles, was mir weder seelischen noch gesundheitlichen Schaden zufügen könnte. Darum habe ich zunächst meine persönlichen Vorstellungen über wichtige Entschlüsse der Zukunft aufgeschrieben:
1. Ich will immer nur das tun, was ich für richtig halte, jedoch niemals impulsiv, denn das könnte fatale Folgen haben.
2. Meine Entscheidung von gestern ist heute Ver-gangenheit und ich werde meinen Weg weiter gehen. Ich will nur dann umkehren, wenn ich erkennen kann, dass diese Entscheidung falsch war und wenn eine Änderung auch möglich ist.
3. Konflikte müssen gelöst und dadurch beseitigt werden. Falls das nicht möglich ist, muss ich mich mit den Tatsachen abfinden.
4. Ich will niemandem etwas nachtragen, denn das schadet mir mehr als jenem Menschen.
5. Ich will auf keinen Fall irgendetwas tun, was meinen Kindern oder mir schaden könnte.
6. Ich muss mit mir selbst zurecht kommen, mir IMMER im Spiegel in die Augen schauen können.
7. Was morgen oder irgendwann vielleicht sein könnte, wird entschieden, wenn es soweit ist. Heute ist mir die Zeit zu schade, um darüber zu grübeln. Weichen stellen, „Ja“, falls das heute richtig zu sein scheint, doch Entscheidungen immer erst treffen, wenn die Zeit dafür reif ist.
8. Ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen und aus meinen eigenen Fehlern lernen. Fast alles andere, was meine Seele belastet, kann ich getrost vergessen. Vom „Gestern“ will ich also nur angenehme Erinnerungen behalten. Die Zeit wird mir dabei helfen.
9. Es nützt nichts, zu resignieren, weil dabei der Stachel der Unzufriedenheit erhalten bleibt, immer wieder zu neuem Leben erwacht und mich davon abhält, eine positive Lebenseinstellung zu erreichen.
10. Ich will wieder leben können, ich will mein Leben zurück haben, will gewinnen. Das Glas meines Lebens ist immer noch halb voll, ich liebe mein Leben, denn ich habe nur eines. Ich bin kein Pessimist und will auch niemals einer werden.
Diese zehn Punkte sind sicherlich nicht vollständig und treffen bestimmt nicht für alle Menschen zu. Wenn du willst, nimm sie als Konzept und schreibe deine eigenen Punkte auf, die in deiner speziellen Lage für dich wichtig sind. Sie werden dir immer helfen, wenn du intensiv und immer wieder daran denkst, weil sie dein Unterbewusstsein beflügeln und vielleicht sogar steuern können.
Deine eigene Vorstellungskraft ist der Motor für deine ganz persönliche Zukunft. Nutze sie.
Halte dir eindringlich die folgenden positiven Aussagen vor Augen, selbst wenn du im Augenblick noch anderer Ansicht sein solltest:
Ich bin groß
Ich bin stark
Mir gelingt alles
Ich habe keine Schwierigkeiten
Ich bin gesund
Mir geht es gut
Ich liebe mich
Sicherlich findest du auch noch einige für dich besonders wichtige Punkte. Denke darüber nach und füge diese nur für dich allein hinzu, aber nimm bitte keinen einzigen Punkt weg. Denke dir nichts Negatives aus, denn das würde dir nur schaden.
Falls du also etwa Schmerzen hast, sage dir (neben dem Gang zum Arzt) dass du wieder gesund werden wirst und dass dir ja eigentlich nichts fehlt. Besonders wichtig ist es, sich selbst nicht leid zu tun und zu jammern, das wäre völlig falsch und würde dich nur immer weiter in deine Misere treiben.
Hilf dir selbst, dein Unterbewusstsein unterstützt dich dabei. Du kannst das ganz bestimmt – wo dich auch immer der Schuh drücken mag. Man kann irgendwelche Vorgänge oder Beziehungen zwischen Menschen immer nur mit seinen ganz persönlichen Erfahrungen, Ansichten und vielleicht auch Gefühlen beurteilen und vor allem daraus lernen. Diese Dinge sind aber einem dauernden Wandel unterworfen. Langsam und unmerklich kommt man im Leben immer weiter voran und damit wächst man viel mehr als mit den Jahren. Es ist schwierig, den richtigen Weg zu finden. Man kann seine Bedürfnisse nur aus sich selbst heraus erkennen, weil die Ansichten von anderen Menschen nur selten genau auf die eigene Person und auf die eigenen Lebensumstände zutreffen.
Du bist ein „Produkt“ deiner Gene (die du von deinen Eltern erhalten hast), deiner Erfahrung und deines ganzen bisherigen Lebens.
Du machst dir Sorgen? Schicke sie weg, diese haben nichts bei dir zu suchen! Du lebst und dein Partner lebt. Freue dich doch an jedem Tag, den du mit ihm erleben darfst, denn wir alle leben, um unseren Weg zu gehen.
Partnerwahl
Als junger Mensch wählst du deinen Lebenspartner aus dem Bauchgefühl heraus. Die so genannten Schmetterlinge spielen dabei eine sehr große Rolle, also Sympathie und natürlich auch eine erotische Ausstrahlung.
Dass dies nicht unbedingt das vernünftigste bzw. sicherste Verfahren ist, zeigen schon die vielen Scheidungen. Bei dieser ist die Trennung von nicht verheirateten Paaren nach ein paar Jahren noch nicht einmal enthalten, sonst wäre die Anzahl von geplatzten Verbindungen vermutlich noch viel höher.
(Bei der Wahl deines Partners darfst du dich keinesfalls darauf verlassen, dass dieser sich schon nach deinen Vorstellungen verändern wird. Das ist dein persönliches Wunschdenken, jedoch ganz sicher falsch, wie die Erfahrung von vielen Generationen beweist.)
Bei Trennungen haben leider die „Schmetterlinge“ kein Mitspracherecht mehr. Manches Verhältnis kann nicht auf Dauer funktionieren, weil die Partner zu verschieden sind in ihren Ansichten, in ihrer Erziehung und auch in ihren Gewohnheiten. Diese unterscheiden sich in vielen Eigenschaften, die bereits in der Jugend bei jedem jungen Menschen geprägt werden und mit den „Schmetterlingen“ rein gar nichts zu tun haben.
Man sagt leichthin bei einer Trennung von Bekannten: „Die beiden haben halt nicht zusammen gepasst!“.
Die eigentlichen Gründe können zwar oft trivial, doch auch beliebig vielfältig sein:
Falls etwa ein Mann zu seiner jungen Frau sagt, sie könne nicht so gut kochen wie seine Mutter, fehlt es ihm an Einfühlungsvermögen. Wenn er Glück hat, ist sie in zehn Jahren so weit, denn auch bei bestem Willen fehlt ihr dazu die langjährige Erfahrung, auch wenn sie von ihrer Mutter das eine oder andere in der Küche gelernt hat.
Das Baby nervt mit nächtelangem Geschrei, man ist unausgeschlafen und hat schon deshalb schlechte Laune. „Steh doch endlich auf, dein Kind schreit, ich muss doch morgen wieder fit sein im Beruf.“ (Dann ist es natürlich „dein“ Kind.)
Das Geld ist zu knapp, dabei lautet oft der Vorwurf: „Du gibst zu viel aus!“. Oder man ist uneinig über Kindererziehung, vielleicht sogar über das Urlaubsziel. Es gibt sehr viele Gelegenheiten, bei denen man sich „in die Wolle“ kriegen kann.
Entgegengesetzte Ansichten über gemeinsame Unter-nehmungen wie Ausgehen, Essen oder Freizeitaktivitäten können eine Rolle spielen. So kann zum Beispiel ein Mann jeden Sonntag stundenlang auf dem Sportplatz stehen, während seine Frau allein zu Hause sitzt und sich verlassen vorkommt. Oder er hockt oft abends beim Bier mit seinen Freunden in einer Kneipe. Sie besucht vielleicht zum Kaffee eine Busenfreundin und kommt erst spät abends heim. Hier sind die Partner gefordert, sich zu einigen, also miteinander die anstehenden Probleme zu besprechen und eine Einigung über das gemeinsame Vorgehen zu erzielen, damit die Familie richtig funktioniert.
Mit reinem Macho-Gehabe, wie es manche Leute gern an den Tag legen oder auch mit der eigenen Bequemlichkeit ist hier kein Staat zu machen. Beides dient nicht der Liebe, weil es zu Lasten des Partners geht. Der sieht dann einen akuten Erklärungsbedarf, schweigt jedoch vielleicht dazu und schluckt seinen Frust oft nur widerwillig herunter.
Wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, sich von der Liebe zu entfernen und langsam auseinanderzudriften.
Dies kann auch durch Bevormundung und Besserwisserei im „Geschlechterkampf“ geschehen, wenn als Folge davon einer um des lieben Friedens willen immer wieder nachgibt.
Es gilt, auch unausgesprochene Signale zu erkennen, weil der Partner vielleicht anderer Ansicht ist, diese jedoch für sich behält. Hier ist Schiffbruch vorprogrammiert. Wenn ihr nicht scheitern wollt, weil aus Kleinigkeiten langsam unüberwindliche Gebirge werden, ist es stets sinnvoll, im Gespräch die richtigen Wege aus der Krise zu suchen. Dazu ist es zunächst erforderlich, die Ursachen für den Zwist zu analysieren. Alle Schuldzuweisungen sollten dabei unterlassen werden, denn diese erzeugen nur neuen Stress und sind kontraproduktiv. Wolltet ihr nicht eigentlich lieben dürfen und selbst geliebt werden?
Bedenkt also bei allen Diskussionen, Gesprächen oder gar Streitereien: Niemals den anderen zum Sündenbock machen („Du bist schuld!“) oder gar verletzen!
Absolute Grundregel: Keinesfalls Gewalt ausüben!
Nicht laut werden und nur kreative Lösungen anstreben, mit denen beide Partner leben können. (Das ist leicht gesagt, denn manchmal will einem der „Gaul durchgehen“, doch das ist absolut schädlich für eine Beziehung.)
Die Schmetterlinge können zwar noch manches kitten und überspielen. Wenn jedoch erst mal der Wurm richtig in einer Beziehung drin ist, geht es oft immer weiter bergab. Man lebt noch eine Weile nebeneinander, bis es vielleicht zum letzten Krach kommt. Ehe es so weit ist, müsst ihr Hilfe suchen. Zunächst bei einem Freund, vielleicht auch bei einem Geistlichen. Falls ihr auch dort keine Möglichkeit seht, zu einer Einigung zu kommen, bleibt immer noch die kommerzielle Hilfe durch eine Partnerberatung übrig.
Man erkennt die Menschen an ihren Taten, nicht an ihren Worten, geschweige denn an ihrem Gesicht. Die Gedanken des Partners kann man weder hören noch sehen, doch seine Eigenarten, sein Verhalten in kritischen Situationen, seine Art, mit anderen umzugehen, die kann man begreifen, verstehen und lieben.

Ab damit in deinen Rucksack.

Specialization required

Sciences/Non-fiction books

Language pair(s)

German > English

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