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Deutsch > Englisch: Englische Uebersetzung eines deutschen Romans (120.000 Woerter)

Benoetigt wird die Uebersetzung eines Romans dessen Handlung in Irland spielt. Nicht dringend

Example of text:
Eine Weile später hatte die langsame Prozession das Cottage erreicht. Idyllisch lag es eingebettet in der Felsenlandschaft, der Garten zwar verwildert, aber uebersät mit Gänseblümchen und Butterblumen. Frühe Rosen rankten sich ueber dem Eingang.
Judith gab dem Eselsbesitzer ein grosszügiges Trinkgeld, worauf er erfreut etwas murmelte, dass sie trotz ihrer hervorragenden Englischkenntnissen nicht verstehen konnte. Er zog dann noch kurz zum Abschied seine Kappe ab, und froehlich winkend, machten er und sein getreues Packtier sich wieder auf den mühsamen Weg zum Dorf zurück.
Judith holte den Haustürschluessel aus ihrer Handtasche, und wollte damit aufschlieβen. Sobald sie allerdings den Schlüssel in das Schlüsselloch steckte. ging die Tür bei dem geringen Druck schon von alleine auf. Oh je, dass Schloss muss ich so schnell wie möglich reparieren lassen, dachte Judith und trat ins Haus um schockiert festzustellen, daβ das Schloss nicht das Einzige war was dringende Reparaturen benötigte.
Der Makler hatte ihr ernsthaft versichert, daβ zwar noch einiges an dem Häuschen vorgenommen werden musste, es aber definitiv sofort bewohnbar sei. Und er war so glaubwürdig gewesen!
Der Raum den sie nun betrat, zugleich Wohnraum und Kueche, wies auβer einem dreibeiningen Tisch – das vierte wurde durch einen Besenstil ersetzt – noch zwei Stühle auf, die jede Minute auseinanderzufallen drohten. Ein klappriger Schrank, mit einigen fehlenden Türen komplimentierte das Mobilar. Als sie den Wasserhahn probeweise aufdrehte, tröpfelte eine braune Fluüssigkeit ins Becken. Ein Kühlschrank war nicht vorhanden, dafür aber einen Elektroherd der auch schon bessere Tage gesehen hatte. Zumindest funktionierte eine der vier Kochplatten.
Das ist ja schon mal was, Judith kicherte fast hysterisch, bevor sie den Mut fand das benachbarte Schlafzimmer zu inspizieren. Obwohl dieser Raum ein Bett vorwies, war die Matratze derart fleckig und alt, daβ sie sich jetzt schon vor dem Gedanken ekelte darauf wohl schlafen zu müssen. Ein Badezimmer gab es nicht.
Judith war todmüde, und beschloss das Beste aus ihrer Lage zu machen. Zum Dorf wollte sie jetzt nicht mehr, es war ja inzwischen auch schon fast dunkel, und so aβ sie noch ein bisschen von dem Proviant den sie aus dem Ort mitgebracht hatte, und bereitete sich mit ihrer Reisedecke dann eine karge Nachstätte auf der grauenhaften Schlafgelegenheit. Für eine Nacht wird das schon gehen, dachte sie, und nahm sich vor direkt am folgenden Morgen in der nächstgröβten Stadt alles Notwendige einzukaufen um hier erst einmal provisorisch hausen zu können, und auch sofort einige Handwerker auf den Plan zu rufen.
Befor sie endlich erschöpft einschlief, erinnerte sie sich an die Augen der schwarz gekleideten Frau. So blau und unergründlich ... Und so schrecklich traurig.


Judith’s Schlaf war tief, und es dauerte eine Weile bis sie wahrnahm, daβ sich im Nebenzimmer etwas rührte. “Verdammt!“ hörte sie eine betrunkene Männerstimme lallen bevor es krachte. Sie sah geistlich wie das spärliche Mobiliar jetzt endgültig ausgedient hatte. Erst dann überkam sie der Horror ihrer Lage. Sie hatte nichts mit dem sie sich vorteidigen konnte, es gab scheinbar meilenweit keine Menschenseele und wer wusste wie stark das Ungeheuer nebenan war.
Sie versuchte noch schnell ein paar Sachen zusammenzupacken, als sie sah wie die Türklinke in ihr Zimmer, von Flüchen begleitet, langsam heruntergedrückt wurde. Ihr Herz raste, und sie betete inbrünstig, daβ sie durch das kleine Fenster entkommen könnte. Mühselig zwängte sie sich durch den Rahmen, stolperte in den Garten auf der Hinterseite des Hauses, und floh in Panik so schnell sie konnte über Wiesen und Steinlandschaft. Es war so dunkel, nicht ein einziger Stern schmückte den Himmel, daβ sie keine Wahl hatte als einfach querfeldein zu rennen. Jetzt fing es auch noch an zu regnen. Immer wieder verlor sie den Boden unter den Füβen, raffte sich aber jedesmal wieder auf, und lief planlos weiter.
Plötzlich sah sie ein Licht. Ein Haus, dachte sie. Gott sei Dank! Ein Haus!
Sie glaubte schon fast zusammenzubrechen als sie endlich das Gebäude erreicht hatte. Aber was sie vorfand war kein einfaches Haus, es war eher ein herrschaftlicher Landsitz. Zum Glück war das Tor offen, und sie näherte sich dem Eingang als sie ein neues Ungeheuer sah. Eine riesige Erscheinung kam knurrend auf sie zugesprungen, und gerade als sie schon fast vor Entsetzen in Ohnmacht gefallen wäre, hielt das Monster vor ihr an, und wedelte mit dem Schwanz.
Ein Hund, und gottlob ein freundlicher! Judith war so erleichtert, daβ sie dankbar ihre Arme um das Riesentier legte, und dann erschöpft auf den Boden sank. Sie konnte einfach nicht mehr weiter.
Ihr neugewonnener Freund leckte ihr kurz über das Gesicht, verschwand, und kam ein wenig später mit seiner Herrin zurück.
“Was willst du mir denn zeigen, Henry?“ fragte diese, bis sie Judith zusammengesunken auf der Erde entdeckte, und zu ihr hinübereilte.
“Was ist mit Ihnen? Was ist den bloβ passiert?“ Die Frau war bestuerzt.
“Ich ... ich,“ Judith fing an zu weinen.
“Jetzt kommen Sie erst einmal ins Haus,“ sagte die Fremde, und half Judith sich aufzurichten. Dann trug sie die nur noch torkelnde Judith fast in das Innere des Gebäudes. Durch eine groβräumige Halle erreichten sie einen imponierenden Saal, in dem ein freundliches Holzfeuer in einem enormen Kamin brannte. Die unbekannte Frau plazierte Judith in einem tiefen Sessel direkt davor. Dann musterte sie sie, und Judith sah in die selben traurigen Augen, denen sie vor ein paar Stunden schon einmal begegnet war.

Specialization required

Arts/Entertainment

Language pair(s)

German > English

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