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Deutsch > Englisch: Marktstudie, 65.000 Wörter
- Marktstudie
- 65.000 Wörter
- ca. 6 Wochen
Beispieltext:
Zwei Jahre in Folge ist die deutsche Wirtschaft dank höherer Investitionen, guter Exporte und großer Binnennachfrage ge-wachsen. Obwohl sich die Bilanzberichte mancher Sicherheits-hersteller 2009 mit ihren negativen Szenarien überschlugen, stand die Wirtschaft allgemein und auch die Sicherheitsbranche von 2010 bis 2012 glänzend da. Das BIP stieg 2012 im Ver-gleich zum Vorjahr 2011 um +0,7 %.
Dennoch scheinen im Jahr 2012 dunkle Wolken das Gesamt-bild bereits einzutrüben. Unsicherheitsfaktor Schuldenkrise, drohende Griechenland-Pleite und das mögliche Ende der Euro- Zone schlagen langsam auf die Stimmung der Investoren und damit auch auf den Sicherheitsmarkt durch. Andererseits gene-riert sich durch die Unsicherheiten auf den Finanzmärkten auch ein Gegentrend. Da kaum noch lukrative Zinsen gezahlt werden, investieren Unternehmen lieber in Sachwerte statt in Finanzan-lagen und somit auch in sicherheitstechnische Investitionen. Selbstverständlich erhofft man sich durch die Investitionen auch erhebliche Rationalisierungspotenziale und Benefits. In-wieweit sich diese beiden Trendentwicklungen fortsetzen wer-den bleibt zunächst abzuwarten. Als Fazit ist jedoch festhaltbar, dass im Untersuchungsjahr 2012 die ökonomischen Rahmen-faktoren im Inland für die Branche besser als je zuvor waren.
Branchenumsatz
Es geht weiter aufwärts– diese knappen Worte kennzeichnen die aktuelle Entwicklung des Jahres 2012 in der Videobranche. So liegt das Gesamtwachstum aller Anbieter (vom Hersteller bis zum Fachinstallationsbetrieb) bei +2,5 %. Dieses Ergebnis ist nicht umwerfend, denn es gab für die Branche früher weit bes-sere Zeiten. Dennoch spiegelt das Umsatzergebnis von insge-samt 328 Mio. € einen hoffnungsvollen Trend wider, der sich sowohl auf die vermarkteten Produkte und Anlagen (Equipment) als auch die Dienstleistungen rund um das spannende Themen-feld CCTV/IP niederschlägt. Auf diese beiden grundlegenden Wertschöpfungsquellen geht die Studie im Vergleich zu anderen Anbietern ausführlich ein. Thematisiert werden auch unter-schiedliche Entwicklungen und Daten, die sich aus der hetero-genen Angebotsstruktur verbergen. So hatten im Jahr 2012 die Hersteller von CCTV/IP-Ausstattungen im Inland ein Wachstums-plus von + 3,6 % zu verzeichnen. Allerdings gab es auch hier Licht– und Schattenseiten. Während die Projektgeschäfte im Inland erhebliche Probleme bereiteten (-5 %) verlief das Auf-tragsgeschäft bei den Herstellern und Distributoren glänzend (+ 11 %). An dieser positiven Marktsituation im Auftragsgeschäft partizipierte selbstverständlich auch die Installations– und In-tegrationsebene. Deren Wertschöpfungen wuchsen jedoch nur gering, was eine Entwicklung darstellt, die aber unter dem ge-genwärtigen Wettbewerbs– und Preisdruck der Errichterschaft untereinander relativ gut erklärbar ist.
Die Exporte der Branche reflektieren die Ergebnisse der interna-tionalen Entwicklung . Umsätze aus Lieferungen und Auslands-projekte fielen um etwas über 5 %. Digitales Netzwerkvideo weiter auf dem Vormarsch Vergleichbar mit der Entwicklung auf den Weltmärkten und in EMEA (linke Seite) driften die Umsätze zwischen den analogen Produktgruppen und dem Netzwerkvideo auch in Deutschland weiter auseinander. Abhängig vom Investitionstyp (Neuinvestion vs. Ersatzinvestition) und den vorhandenen Infrastrukturen des vertikalen Marktes, ist ein Wachstumstrend zu IP-Kameras, (H)DVR, NVR und VMAS unverkennbar. Insbesondere für die Videosoftware scheinen goldene Zeiten anzubrechen.
Das relativ bescheidene Gesamtwachstum in 2012 gibt Anlass zu der Hoffnung, dass die Branche auch weiterhin erfolgsverspre-chende Verkaufschancen bekommt. Für die Jahre 2013 bis 2015 sind mindestens moderate Wachstumsraten von jährlich 2 % bis 4 % zu erwarten. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass das Wachstum aufgrund früherer Investitionszurückhaltungen sogar jährlich zwischen 3 % und 5 % landen wird.
Zum anderen ist der Sicherheits-markt zu einem überwiegenden Teil von kleineren bis mittleren Unternehmen geprägt, die vor Ort beim gewerblichen oder privaten Kunden Sicherheitsprodukte und Dienstleis-tungen anbieten. Diese ausgeprägt regionale und handwerklich orientier-te Struktur einerseits sowie die hete-rogene Angebotsstruktur an Sicher-heitskomponenten und Dienstleistun-gen andererseits erschweren über-greifende Marktanalysen erheblich.
Entsprechend gibt es größere Schwie-rigkeiten bei der Beschaffung valider Daten: Die meisten Unternehmen sind aufgrund ihres kleineren Um-satzvolumens unterhalb der Veröf-fentlichungsgrenze von 9,68 Mio. € Jahresumsatz nach § 267 HGB. Ge-nerell können beim sekundären Erhe-bungsmaterial nur geringere Erwar-tungen an die Datensicherheit ge-stellt werden.
Datensicherheit und Repräsen-tativität der Ergebnisse
Die Beantwortung der Frage, ob eine Untersuchung repräsentativ ist, hängt von einem Bündel von Faktoren ab.
Wesentlichen Einfluss hat dabei die Untersuchungsplanung, in deren Er-hebungsdesign die Begriffsbildung und Operationalisierung, die Struktu-rierung des Objektbereichs, die Hypo-thesenbildung, die verwendeten Messinstrumente und die Methodik eine weitreichende Rolle spielen. Viel-fach wird jedoch bei Erhebungen die Frage nach der Repräsentativität le-diglich auf die Bestimmung der Grundgesamtheit, das Auswahlver-fahren und den Auswahlumfang der Stichproben fokussiert. Inwieweit diese Studie mit der Kombination der Erhebungen tatsächlich repräsentativ ist, kann aufgrund der Unbestimmt-heit der Grundgesamtheit nicht be-antwortet werden: Es ist nirgendwo bekannt, wie viele Marktteilnehmer tatsächlich derartige Systeme betrei-ben, zumal diese selbstverständlich aus nachvollziehbaren Sicherheits-gründen oftmals anonym bleiben wol-len. Eine Analyse des Angebots als Spiegelbild der Marktnachfrage ist daher unumgänglich. Allerdings ist bei der vorliegenden Analyse der An-gebotsseite davon auszugehen, dass bei einer erwarteten Grundgesamt-heit von schätzungsweise 300 deut-schen Herstellern und 1200 deut-schen Absatzmittlern diese Stichpro-be einen statistisch ausreichend re-präsentativen Umfang aufweist.
Zuverlässigkeit (Reliabilität) und Gül-tigkeit (Validität) der einzelnen Ergeb-nisse sind ein Problem der verwende-ten Meßmethode. So wäre eine ein-geschränkte Reliabilität durch Erinnerungsdefizite bei einer Reihe von Be-fragten möglich, Validitätsdefizite könnten z. B. durch bewusst falsche Antworten bedingt sein. Die Wahrheit als „...Kernkriterium für den Wert einer Information...“ lässt sich aber, wo es um nicht direkt beobachtbare Sachverhalte geht, nicht beweisen. Dies trifft in besonderem Maße auf die Anwendung des Fragebogens als Erhebungsinstrument zu.
Soweit es unsere Befragungsergeb-nisse angeht, wurde mit einem Höchstmaß an Plausibilität und Kon-sistenz der Schwerpunkt auf eine inhaltsanalytische Interpretation ge-legt. Entsprechend lassen sich in wei-ten Zügen keine Signifikanz- oder Validitätsprüfungen durchführen. Einfache Plausibilitätsprüfungen ge-ben hier aber grundsätzlich Hinweise auf die Richtigkeit der Ergebnisse.
Gewährleistungen zur Repräsentativi-tät, Reliabilität und Validität der dar-gestellten Informationen lassen sich aufgrund des gewonnenen unbe-stimmten Materials nicht erfüllen und werden bei dieser Studie nicht über-nommen.
Diese Studie leistet zudem keine Bes-tätigung bestimmter Haltungen und Meinungen, sie kann auch keine Rücksicht auf Positionen bestimmter Marktteilnehmer nehmen. Die vorlie-gende Studie erbringt vollkommen wertneutral Material, das nach bes-tem Wissen und Gewissen aus Befra-gungen und aus den Quellen gewon-nen und aufbereitet wurde.
Specialization required
Busin./Marketing/Financial
Language pair(s)
German
> English
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