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Deutsch > Englisch: Wirtschafts-Thriller, ca. 90.000 Wörter

Wirtschafts-Thriller im Freimaurer-Milieu
90.000 Wörter
ca. 6 Wo nach Auftragserteilung

Beispieltext:
»Der Alte muss weg!« sagte die tonlose Stimme am Fenster im Halbdunkel der schweren Samtportiere.
Der kleine Mann dort unten wandte den Kopf und sah nachdenklich herauf. Bedächtig strich er sich über das schüttere weiße Haar, dann wandte er sich ab und stieg in den Fond des Wagens. Geduldig hielt der Chauffeur den Schlag des schwarzen Bentleys geöffnet, die Hand an der Mütze.
Das Fahrzeug setzte sich langsam in Bewegung und passier-te kurz darauf das schmiedeeiserne Tor, das sich lautlos schloss.
Guido Hassenbrink, seines Zeichens Ehrwürdiger Meister der Loge 'Zum Todtenkopfe mit den Drei Fackeln' nahm seinen Platz wieder ein. Der Hochstuhl neben ihm, mit ge-schnitzten Armstützen und der mit Intarsien verzierten Rü-ckenlehne war nur dem Großmeister vorbehalten und blieb deshalb frei. Mit einem prüfenden Blick musterte der Wür-dige Meister die anderen acht um den runden Tisch. Dann eröffnete mit einem harten Hammerschlag das traditionelle Zirkelgespräch des Logenrats. Durch die hohen Fenster des Ordenshauses im vornehmen Berlin-Dahlem fielen die Strahlen der kräftigen Mittagssonne und bemalten die blau-samtenen Tapeten mit tanzenden Lichtkringeln, die der gro-ße Kristalllüster reflektierte. Die alten Bäume des Anwesens mit ihrem sommerlich dichten Laubwerk hielten die Geräu-sche der Welt da draußen fern, und so war es nur eine dicke Fliege, deren behäbiges Summen das betretene Schweigen der Männer begleitete. Von den Wänden blickten die alten Großmeister des Lichtordens aus schweren Goldrahmen herab auf die kleine Versammlung. Einige trugen eherne Rüstungen und weiße Umhänge, die das Zeichen des Kreu-zes zierte. Alle waren gegürtet mit Schwertern und kündeten von prunkvollen, aber auch von schweren Zeiten, welche die Vorväter der Großloge immer wieder zu überstehen hat-ten.
Die Stimme von Miguel Santana zitterte leicht: »Wir ver-danken ihm viel, Würdiger Meister!«
»Mancher, der dir früher eine Lichtgestalt war, ist heute nur noch ein Mühlstein an deinem Hals!« sagte jemand.
»Wie ich sagte: Der Alte muss weg – und zwar schnell. Ich denke, er hat genug für uns getan«, sagte Guido Hassen-brink so beiläufig als würde er über das Wetter sprechen.
»Ich muss doch sehr bitten«, ereiferte sich Karl von Gem-mern und schüttelte empört seinen grauen Löwenschädel. »Das ist ungeheuerlich! Das ist Aufruhr! Unser Großmeister ist auf Lebenszeit gewählt! Und wenn er tatsächlich sein hohes Amt früher zur Verfügung stellt, dann wird er den Zeitpunkt selbst bestimmen! Alles andere wäre Hochver-rat!«
»Auf Lebenszeit, du sagst es«, entgegnete Guido Hassen-brink kühl, während er beiläufig in einigen Papieren blätter-te. Dann schob er mit dem Zeigefinger ein amtliches Doku-ment über die mit Intarsien verzierte Tischplatte dorthin, wo Karl von Gemmern seinen Platz hatte.
»Gepflegt albern ist das! Ich höre wohl schlecht!« stieß Karl von Gemmern zwischen den Zähnen hervor.
»So ist es – auf Lebenszeit!« wiederholte Theodor Blech-schmied, der das Amt des Ersten Aufsehers versah. Leise setzte er hinzu: »Genau so wird es sein, und nicht anders!«
Die Blicke der anderen wandten sich zögernd dem Ersten Aufseher zu, als suchten Sie in seinem Gesicht nach einer Antwort auf die Frage, die niemand zu stellen wagte.
»Was … was willst du damit sagen?« fragte Andreas Ter-horst, er waltete bei festlichen Anlässen der Loge als Tafel-schaffner, und ihm war das leibliche Wohl der Brüder an-vertraut.
»Nichts, nichts Bestimmtes«, antwortete der Gefragte zö-gernd. »Nur, dass es nach der Lebenszeit vorbei ist mit den Ämtern.«
»Und auch mit den Titeln, nicht wahr?« setzte Isaac Welst-raat hinzu und blickte fragend in die Runde.

Specialization required

Arts/Entertainment

Language pair(s)

German > English

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