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Deutsch > Englisch: Biographie (Erlebnisse von witzig bis ernst), 71529 Wörter
Hallo....
Ich verlege gerade eine Biographie, die dem Pflegealltag entspringt, aber kein Fachbuch ist, eher eine Hommage an die Pflegenden. Das heisst, Fachbegriffe sind nur vereinzelt vorhanden, aus dem Erlebenskontext heraus.
Das Werk umfasst 6615 Zeilen / 71529 Wörter.
Welche Kosten würden da auf mich zukommen bei einer Übersetzung ?
Besten Dank
Marita Peschke
Inhalt des Buchs:
Enthalten ist das gesamte Repertoire an Erlebnissen mit Patienten, die zum Teil sehr witzig sind. So hat ein Patient den Rest einer großen Flasche Kamillosan (das als Badezusatz gedacht war) ausgetrunken und auf die Frage nach dem Inhalt nur glücklich geantwortet: "Ein gutes Bier!"
Beispieltext (Erläuterung, warum ich Krankenschwester wurde):
Es erscheint mir ewig her und gleichzeitig wie gestern.
Als Kind habe ich Krankenhäuser gehasst wie die Pest. Ich mochte den Geruch der damaligen Reinigungsmittel überhaupt nicht, mir wurde übel vom Äthergeruch, vom Chlorkalk, Karbol und Formalin, welcher durch alle Flure der Kliniken wehte, ganz zu schweigen vom Geruch des Todes und des Leidens.
Mein Opa, damals erkrankt an einer Leberzirrhose nach Hepatitis im Krieg, der hatte diesen intensiven Geruch an sich, Etwas was mich noch viele Jahre danach verfolgte, dieser Geruch von baldigem Hinübergehen in die andere Welt, das Erahnen des Todes, welches bis dahin mein Leben von 9 Jahren noch nicht direkt berührt hatte.
Mein Großvater lag zuerst im Krankenhaus, kann mich noch gut an die hagere, bleich gelbe Gestalt erinnern, meine Großmutter und meine Mutter, die täglich ihn besuchten und mit versteinerten Mienen am Bett saßen, keinerlei Regung zeigten, wie sehr es ihnen doch naheging ihn so zu sehen. Mein Opa Karl schaute so müde und mit großen Augen uns an, was mich als Kind am meisten erschreckt hatte. Er kam nach Hause, da klar war, dass er nicht mehr viel Lebenszeit hatte. Es war damals ein wenig anders als heutzutage, Sterben war so normal wie Geborenwerden; wir lebten auf einem kleinen Dorf in Nordhessen, da hatte man einen natürlichen Bezug zum Leben als auch zum Sterben, nichts wurde ausgegrenzt.........somit wurde das Schlafzimmer meiner Großeltern für die Pflege hergerichtet, ein Nachtstuhl für Opa bestellt und Opa kam mit einem alten Krankenwagen, Marke VW Bus, wieder nach Hause zurück.
Ich entsinne mich noch gut an das Klappern des Nachtopfes, an das Stöhnen vom Opa Karl, da es ihm immer schwerer fiel mit Hilfe der Oma Ella aufzustehen. Ella war eine starke Frau, wie alle Frauen der damaligen Zeit. Sie hatte zwei Kriege mitgemacht und Opa beide Male war der Mann in Kriegsgefangenschaft gewesen und sie konnte zusehen wie sie die Kinder alleine durchbrachte; sie besaß nun nicht viel außer dem kleinen Fachwerkhaus und der spärlichen Witwenrente, die ihr demnächst zustehen würde. Sie war genügsam, konnte aus wenig viel machen.
Mein Opa war ein einfacher Arbeiter, zeitlebens pünktlich, mit der Freude an seiner Familie, am Landleben, an Familienfeiern und seinen Enkelkindern, die sich diebisch freuten wenn Opa von der Arbeit kam, seine Zigarre schmauchte, während im alten Grundig Radio die Nachrichten und der Hörfunksender seine Aufmerksamkeit einnahmen. Meine Schwester Kerstin hatte es ihm besonders angetan, denn sie tanzte so gerne.........."meine kleine Kilius" nannte er sie und tanzte dann mit ihr zu den Klängen von irgendeinem Schlagerfuzzi wild im Wohnzimmer herum.........kleine Info für die, die noch jünger sind: Marika Kilius war damals eine bekannte Eiskunsttänzerin.
Nun war von dem einfachen, aber immer lebensfrohen Mann nicht mehr viel übrig, er wurde von Tag zu Tag weniger und irgendwann in der Nacht wurde ich wach, da ich ein geschäftiges Treiben im Haus vernahm, Stimmen die miteinander sich austauschten, unterbrochen von leisem Weinen und Schluchzen. Ich stand auf und schlich an die Korridortür, lauschte nach unten von wo die Stimmen kamen.
Ich wusste mein Opa war nun tot, traute mich aber nicht nach unten zu gehen, da mir dieser Tod gewaltige Angst machte........somit schlich ich in mein Bett zurück und fiel in unruhigen Schlaf. Am nächsten Morgen weckte uns unsere Mama und sagte uns, dass Opas Seele jetzt im Himmel bei den Engeln sei, aber der Körper von Opa unten im Schlafzimmer noch da sei, und wenn wir Kinder es wollten könnten wir nochmal ihn anschauen und uns verabschieden von ihm. Opa Karl würde allerdings etwas anders aussehen, so als schliefe er......so sähen die Menschen halt aus wenn die Seele schon im Himmel sei.
Specialization required
Arts/Entertainment
Language pair(s)
German
> English
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