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Deutsch > Englisch: Science-Fiction Roman, etwa 210000 Wörter
Science-Fiction Roman
etwa 210000 Wörter
Termin ca. 2017
Beispieltext:
Lara ist ein sechs Jahre altes Mädchen, dass in einem Kinderheim in Deutschland am Rande der kleinen Ortschaft Sorglos am See wohnt. Sie ist sehr schlank, hat blondes zerzaustes Haar was bis zu ihrer Schulter reicht, dazu blaue glänzende Augen in ihrem engelhaften Gesicht. Das Kinderheim wirkt verfallen und wurde nur noch notdürftig repariert. Das alte Gebäude war achtzehn-hundert-neunzig erbaut und im Jahre zweitausend saniert worden, jetzt einundzwanzig Jahre später sind einige Fenster kaputt, das Dach ist undicht und im Garten wächst das Unkraut meterhoch. Betreut werden das Haus und die Kinder von einer älteren Dame die im letzten Jahr ihren sechzigsten Geburtstag gefeiert hatte. Ihr Name war Frau Taurus und sie ist sehr streng mit den Kindern, Ordnung und Disziplin ist ihr Motto, wer nicht gehorchte oder Unsinn machte der wurde bestraft, entweder mit Schläge, manchmal aber auch mit Essen Entzug. In dem Kinderheim wohnen nur noch zwei Kinder, der Junge ist siebzehn Jahre alt, er heißt Frederik und ist so gut wie nie zu Hause, er vertrieb sich lieber mit seinen Kumpels in der Stadt die Zeit. Zu Lara hatte er mal gesagt, dass er Leute abziehen spielt, aber Lara konnte sich unter diesem Spiel rein gar nichts vorstellen, auf jedem Fall kam er ziemlich oft mit neuen Jacken im Kinderheim an, auch Lara hat von ihm schon mal eine schöne rosa Lederjacke geschenkt bekommen, aber die alte Frau Taurus hat sie ihr weggenommen, „die ist viel zu schade für dich“, hatte sie noch gesagt, sie hat die Jacke einfach an jemanden verkauft, das Geld dafür hat sie sich natürlich in ihre eigene Tasche gesteckt. Die meiste Hausarbeit mussten die Kinder erledigen, um Lara ein wenig zu entlasten, half Frederik ihr immer ein bisschen, wenn er seine Arbeiten im Haus erledigt hatte. Ein kleines Zimmer im oberen Stockwerk, direkt unter dem Dach, in dem ein Bett, ein kleiner Schrank und ein Tisch mit einem Stuhl standen, war Laras Reich. Die Möbel sehen so aus, als seien sie vom Sperrmüll geholt worden. Der meiste Lack blätterte bereits ab, der Holzwurm fühlte sich darinnen auch sehr wohl. Aber sie mochte es, auch wenn es hier und da mal ein wenig moderig und feucht roch. Lara sitzt gerade auf dem Stuhl und stopfte einer ihrer Socken, es war später Nachmittag, es war Ende Juli, draußen zwitscherten ein paar Vögel in der Sonne, da hörte sie von unten eine energische Stimme rufen.
»Komm sofort runter Lara.«
Sie legte Nadel und Faden weg und zog sich den immer noch kaputten Strumpf wieder über ihren Fuß. Sie stand auf und öffnete die Tür, jetzt stand sie in dem kleinen Flur, rechts neben ihrem Zimmer war Frederik sein Reich. Gegenüber war das Badezimmer, links war die Treppe nach unten, pfeifend ging Lara die Treppe runter. Als Lara unten ankam, klopfte sie an die Tür von Frau Taurus Büro. Mit einer rauchigen, kratzigen Stimme, ertönte hinter der Tür.
»Herein«,
Lara öffnete die Tür, ging hinein und machte einen höflichen Knicks vor ihrer Heimleiterin.
»Da bist du ja endlich faules Ding, los komm schon, ich will dich deinen neuen Eltern vorstellen. Wie siehst du überhaupt aus? Kannst du dich nicht ordentlich anziehen? Ich bin froh wenn ich dich los bin.«
Lara hatte ein hellgrünes Kleid mit dunkelgrünen Farbtupfern an, teilweise hatte es kleine Löcher, es hatte hier und da mal eine zugenähte stelle und aus der einen Socke schaute ihr großer Zeh heraus.
»Na egal, wird schon gehen, und immer schön nett sein, du weist sonst, was dir droht.«
Frau Taurus machte einen bösen Blick und erhob drohend ihren Zeigefinger. Lara erwiderte übertrieben höflich.
»Jawohl Frau Taurus, werde ich machen Frau Taurus, wie sie wünschen Frau Taurus.«
Mit einem festen Griff, nahm Frau Taurus die Hand von Lara und ging mit ihr ins Nebenzimmer. Da standen ein vierzig Jahre alter Mann und eine sechsunddreißig Jahre alte Frau. Er war ziemlich dick, hatte einen vier Tage Bart und roch aufdringlich nach Schweiß. Seine Nacken langen schwarzen Haare hatte er seit mehreren Wochen weder gekämmt noch gewaschen und standen kreuz und quer von seinem Kopf ab. Sie war sehr schlank, hatte einen auffälligen roten Hut auf dem Kopf und am Körper trug sie ein langes enges schwarzweißes Kleid. Sie hatte sehr viel Schminke im Gesicht und lächelte dabei sehr bezwungen. Das Parfüm das sie nahm, roch extrem süßlich
»So meine lieben.«
Sagte Frau Taurus.
»Hier ist ihre neue Tochter.«
Sie schubste Lara etwas nach vorn, worauf Lara einen Knicks vor den beiden machte.
»Ich gehe mal kurz zurück und bereite die Papiere vor, sie können die Zeit ein wenig dazu benutzen, ihre neue Tochter kennenzulernen.«
Frau Taurus verließ den Raum und schloss die Tür hinter sich.
»Na meine kleine.«
Sagte die Frau.
»Freust du dich, dass du jetzt wieder eine Familie hast?«
Lara guckte sie nur an. Der Mann ging zu Lara hin und streichelte ihr übers Haar.
»Ich freu mich schon, wenn wir uns beide besser kennen lernen, du und ich.«
Er lächelte dabei mit einem komischen Grinsen auf den Lippen. Lara wich vor Angst ein Stück zurück.
»Na komm schon, zier dich nicht so, ich werde schon meinen Spaß mit dir haben.«
»Nicht hier.«
Sagte die Frau in einem energischen Ton.
»Mach das bitte zu Hause, da kannst du deinen Spaß mit ihr haben. Morgen früh nehmen wir sie ja mit.«
Er faste sich zwischen die Beine und sagte.
»Den Spaß kann ich kaum noch zurückhalten, können wir sie nicht schon heute mitnehmen?«
»Nein, das geht nicht, erst müssen wir unterschreiben, eine Nacht warten und dann können wir sie mitnehmen.«
Frau Taurus öffnete die Tür.
»So alles fertig, unterschreiben sie mal bitte hier und hier.«
Die Frau und der Mann unterschrieben auf dem Blatt Papier.
»So.«
Sagte Frau Taurus.
»Jetzt gehört der Balg ihnen, äh ich wollte sagen, die liebe Lara gehört ihnen. Schlafen sie nochmal eine Nacht darüber und morgen früh, wenn sie wollen, können sie Lara abholen.«
»Auf Wiedersehen meine Süße«,
sagte der Mann zu Lara,
»ich freue mich schon wenn du morgen zu mir kommst.«
»Ja, bis morgen Lara«,
die Frau winkte dabei Lara gespielt zu. Lara stand nur da und schaute die beiden an, bis sie von Frau Taurus einen Seitenhieb bekam.
»Auf Wiedersehen.«
Sprudelte es aus Lara heraus, sie machte wieder einen Knicks dabei. Das Ehepaar verließ das Haus und fuhr mit dem Auto davon.
»Hab dich nicht so.«
Sprach Frau Taurus und schloss dabei die Eingangstür.
»Sei doch froh, dass dich jemand mitnehmen will. Dann kehrt hier endlich mal Ruhe ein.«
»Ich habe aber Angst vor diesen Leuten.«
»Angst ! Wovor hast du denn Angst? Diese netten Menschen meinen es nur gut mit dir. Die wollen sich ein nettes Kind anschaffen, und du hast Angst, da brauchst du keine Angst haben. Die meinen es richtig gut mit dir, der Mann hat gesagt, dass er dich jetzt schon liebt und dabei habe ich ihm bloß ein Bild von damals gezeigt, wo du vor zwei Jahren nackig im Garten herum rennst. Da kamen in ihm bestimmt schon Väterliche Gefühle hoch, du wirst sehen, der wird dich wie seine eigene Tochter lieben.«
Lara blickte traurig zu Boden.
»Wenn sie meinen Frau Taurus, dann soll das wohl so sein, kann ich in mein Zimmer gehen und meine Sachen zusammenpacken?«
»Ja mein Kind, geh nur, wirst schon sehen, wenn du Morgen auf dem Schoss von deinem neuen Vater sitzt, vergisst du alle deine jetzigen Zweifel und dazu kocht dir deine neue Mutti bestimmt einen leckeren Schokoladenpudding.«
Frau Taurus lächelte Lara kurz an, aber sofort danach machte sie wieder ein grimmiges Gesicht,
»so jetzt aber ab nach oben mit dir, ich möchte jetzt in aller Ruhe mein Abendbrot zu mir nehmen.«
Lara machte einen Knicks und verließ das Büro von Frau Taurus. Sie ging die Treppen hoch und wischte sich mit der Hand, eine Träne aus ihrem Gesicht.
»Ich will keine neuen Eltern«,
dachte sie.
»Der Mann hat mich so komisch angeguckt und die Frau lächelte so grimmig, ich will da nicht hin. Aber wenn Frau Taurus meint, dass ich es da besser habe als hier, dann gehe ich da halt morgen früh mit, ja, Frau Taurus hat sicherlich Recht, dort wird es bestimmt schön werden.«
Lara ging in ihr Zimmer, öffnete den Kleiderschrank und nahm ihren kleinen rosa Rucksack heraus, der am Haken von der Tür hing. Aus der hintersten Ecke, holte sie ihre kleine rote Schmusedecke heraus, die hatte sie schon als Baby gehabt, Lara roch daran, »ja«, sagte sie, »dass riecht wie früher.« Sie kuschelte kurz mit der Decke und packte sie danach ordentlich in den Rucksack ein. »So jetzt habe ich da nur noch den dicken Wollpullover, ach den zieh ich mir morgen früh über«, sie legte ihn über den Stuhl.
»Jetzt noch das kleine Stück Seife vom Waschbecken und die Zahnbürste einpacken. So fertig.«
Draußen wurde es schon dunkel, sie knipste die kleine Lampe die auf dem Tisch stand an und setzte sich auf den Stuhl um ihr Socken weiter zu stopfen. Als sie damit fertig war, steckte sie das Nähzeug mit in ihrem Rucksack. Da ging die Türe auf und Frau Taurus trat herein.
»So, ich habe dir hier einige Stullen vom Abendbrot übriggelassen, da du ja heute relativ artig warst.«
Sie stellte einen Teller, mit zwei geschmierten Stullen auf den Tisch und eine Flasche Milch daneben.
»Abräumen brauchst du heute nicht, mache ich morgen wenn du endlich weg bist, ich will das Zimmer sowieso renovieren, hier kommt mein neues Schlafzimmer rein. So und wenn du fertig gegessen hast, geh bitte gleich schlafen, du musst morgen früh aufstehen. Denn deine neuen Eltern haben mich gerade angerufen, sie wollen dich morgen früh schon um sechs Uhr abholen. Siehst du, hab ich dir doch gesagt, die haben jetzt schon Sehnsucht nach dir. So ich bin unten in meinem Büro ich muss noch deine Unterlagen fertig machen und diese morgen früh zur Post bringen.«
Frau Taurus verließ Laras Zimmer und schloss die Tür schwungvoll hinter sich, Lara war wieder allein, sie stürzte sich auf die gemachten Brote, so etwas Leckeres hatte sie schon seit Tagen nicht mehr bekommen. Sie trank ein Schlückchen Milch und steckte die Flasche mit der restlichen Milch in ihren Rucksack.
»So dann hab ich morgen auch noch etwas Milch.«
Sie zog sich ihre Kleidung aus und legte diese ordentlich über den Stuhl. Lara knipste das Licht aus, legte sich ins Bett und deckte sich zu, sie schaute dabei noch ein bisschen aus dem Fenster heraus, ihre Augen wurden immer kleiner und kleiner, bis sie schließlich eingeschlafen war.
Specialization required
Arts/Entertainment
Language pair(s)
German
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