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Deutsch > Englisch: Buch, medizinisch/technisch, ca. 396 Seiten
Herzschlagvariabilität:
Frühwarnsystem, Stress- und Fitnessindikator
- Text größtenteils medizinisch/technisch -
komplettes Buch ca. 396 Seiten (Abbildungen inklusive)
Termin: ca. 3 - 4 Wochen
Beispieltext:
Das „zentrale autonome Netzwerk“
Das zentrale autonome Netzwerk ist die eigentliche Kontrollinstanz des ANS. Dabei handelt es sich um ein hierarchisch aufgebautes Verarbeitungssystem für vegetative Körperprozesse, das aus einem Netzwerk von eng miteinander verschalteten neuronalen Kerngebieten besteht, die sich über das gesamte Gehirn verteilen und sich vom niederen Hirnstamm (Medulla oblongata) über Hypothalamus und Amygdala bis in den zerebralen Cortex, die höchste Hirnregion, erstrecken (vgl. Bennaroch, 1997).
Damit das zentrale autonome Netzwerk überhaupt in der Lage ist, die Funktionsweise der vegetativen Körperorgane bedarfsgerecht zu steuern und den gegebenen Umwelt- und Belastungsbedingungen anzupassen, bedarf es zunächst detaillierter Informationen über deren aktuellen Funktionszustand. Zu diesem Zweck ist das zentrale autonome Netzwerk über afferente sensorische Bahnen mit allen Körperorganen verbunden. Alle Körperorgane verfügen über hoch spezialisierte Rezeptoren, die die für das jeweilige Organ charakteristischen Informationen erfassen und kontinuierlich an das zentrale autonome Netzwerk übermitteln, so z.B. Informationen über Druck, Dehnung, Schmerz, Temperatur, pH Wert, Sauerstoff- und Kohlendioxydkonzentration, Blutgase, Hormonkonzentrationen, Glukosespiegel usw.
Die dem zentralen autonomen Netzwerk zufließenden Funktionsda-ten der Körperorgane werden von diesem einem hierarchischen Verarbeitungsprozess unterzogen (Abb. 1). Auf der Stufe des niederen Hirnstamms befinden sich Kerngebiete (z.B. Nucleus tractus solitarius, NTS), die in der Lage sind, anhand der ihnen zufließenden Informationen zu analysieren, ob der Funktionszustand eines Körperorgans gestört ist, und einfache reflexartige Regulationsprozesse einzuleiten, die den optimalen Funktionszu-stand des betreffenden Organs, seine Homöostase, wieder herstellen. Auf diese Weise gelingt es z. B. diesen Kerngebieten, durch die Beeinflussung der Schlagleistung des Herzens und des Gefäßwiderstandes den arteriellen Blutdruck den sich verändernden physikalischen und körperlichen Belastungsbedingungen kontinuierlich anzupassen.
Neben den oben erwähnten reflexartigen Regelkreisen, bei denen die Auslöser der Regulationsprozesse primär Informationen aus dem Körperinnern sind und das Ziel der Regulation im wesentlichen in der Aufrechterhaltung der Homöostase besteht, haben wir es mit zunehmendem Anstieg in der Hierarchie des zentralen autonomen Netzwerks mit ungleich komplexeren und variableren Kontrollpro-zessen zu tun.
Darstellung der Messtechnik am Beispiel des „ ANS Explorer“
Der ANS Explorer besteht aus drei miteinander vernetzten Modulen: ANS-Tracer, ANS-Explorer und ANS-Trend.
Das Modul ANS-Tracer ist ein Patientenverwaltungssystem, welches über eine gesicherte Bluetooth-Funkverbindung EKG-Daten eines medizinischen 3-Kanal-EKG-Verstärkers empfängt und diese Daten in chronologischer Folge unter Verwendung aller notwendigen Patienteninformationen für die Weiterverarbeitung zur Verfügung stellt.
Die alternativ mit 500 oder 1000Hz aufgezeichneten EKG-Daten können während der Aufzeichnung durch manuellen Eingriff oder vollautomatisch in definierte Interventionsphasen untergliedert werden. Um valide Rohdaten zu gewährleisten, wird während der Aufzeichnung ständig der Kontakt zu den EKG-Elektroden überprüft und die empfangenen Einthovenab-
leitungen in einer Onlineanzeige dargestellt (Abb. 3).
Zu einem beliebigen Zeitpunkt können die Daten zwecks Interpreta-tion weiterverarbeitet werden. Dazu werden zunächst die in den Einthovenableitungen enthaltenen QRS-Komplexe mit Hilfe eines mehrstufigen Algorithmus weitgehend vollautomatisch detektiert und die R-Zacke durch eine senkrechte rote Line markiert. Ein manueller Benutzereingriff zum Verschieben, Einfügen oder Löschen von Detektionsmarkern ist ebenso möglich (Abb. 4).
Specialization required
Medical
Language pair(s)
German
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